Lufthansa Group Update – wichtige Information

(Stand: Dezember 2018)

Austrian Airlines haben namens der Lufthansa Group dieser Tage überraschend kommuniziert, schon am 3. Jänner 2019 eine Reihe von Tarifen aus dem elektronischen Vertriebskatalog (i.e. GDS – Global Distribution System) zu streichen. Im ersten Schritt betrifft dies sogenannte „LIGHT“ Tarife, die kein Gepäck inkludieren und weder umgebucht noch refundiert werden können. Firmen-Sonderraten sind für die Laufzeit der Vereinbarung nicht betroffen (i.e. EU-Flex bis Ende März 2019).

Diese Entwicklung bedeutet leider zweifelsfrei, dass zumindest mittelfristig die ideale Auswahl des Flugpreises für Reisen mit einer Gesellschaft der LUFTHANSA Gruppe mit höherer Komplexität, intransparenter Preisdarstellung und dementsprechend auch Mehrkosten verbunden sein wird.

Selbstverständlich sehen wir es dennoch als unseren Auftrag, umfassende Tarifvielfalt für Buchungsprozesse sicherzustellen – auch wenn die Nutzung o.a. Preise in Relation gering ist. Schließlich kann nicht ausgeschlossen werden, dass das Angebot in Zukunft in den etablierten Buchungskanälen weiter eingeschränkt oder verteuert wird.

Auf Wunsch werden wir daher auch weiterhin, i.e. nach Jänner 2019, sowohl über unsere Reiseberater (d.h. OFFLINE), als auch über ausgewählte ONLINE-Buchungssysteme eine erweiterte Flugtarifpalette für die LUFTHANSA Group anbieten können. Dazu ist der optionale Zugriff auf eine eigene Form sogenannter „Private Channels“ (LH direct connect) notwendig. Für die angesprochenen Selbstbuchungstools wird zur entsprechenden System- und Prozess-Adaptierung allerdings eine detaillierte Vorbesprechung und ggf. längere Vorlaufzeit notwendig sein.

Bedarfsorientiert kann die Nutzung der Tarife – trotz Aufwands – dennoch Sinn machen, zumal der Preisunterschied pro Transaktion durchaus über € 40,00 betragen kann. Dem gegenüber liegen die prozessbedingten Mehrkosten bei € 12,00, sprich Sie – als Kunde – profitieren weiterhin monetär.

Einem rechnerischen Preisvorteil stehen allerdings aktuell u.a. folgende Nachteile gegenüber:

  • Keine unverbindliche Vorreservierung – sofortige Ticketausstellung
  • Kein Traveller – Tracking
  • Keine 24/7 Betreuung über eine Notfall-Hotline
  • Eingeschränkte Reporting-Möglichkeiten (z.B. „Air Fare Saving Codes“ können generell nicht mehr berücksichtigt werden)
  • Keine Erfassung von variablen Referenzfeldern
  • Aus technischen Gründen muss die automatisierte Qualitätskontrolle für alle Transaktionen deaktiviert werden
  • Verrechnung auf Basis Einzelleistung – d.h. eine Kombination mit anderen Reiseleistungen (z.B. Hotel und Mietwagen) ist zwar möglich, kann verrechnungstechnisch aber nicht im Paket dargestellt werden
  • Rechnung per E-Mail an jeweiligen Besteller bzw. an Passagier
  • Reisepläne in eigenem Format – z.B. ohne Kalendereinträge
  • Umbuchungen und Refundierungen – sofern von LUFTHANSA Group gestattet – sind überaus zeitaufwendig und daher ebenfalls mit zusätzlichen Mehrkosten i.H. von EUR 12,00 pro Transaktion verbunden

In Hinblick auf diese Nachteile – insbesondere die Mehrkosten bei etwaigen Änderungen und Erstattungen – empfehlen wir die Nutzung des betreffenden „Private Channels“ derzeit nur für „LIGHT“ Tarife. Eine schrittweise Erweiterung kann natürlich schon heute festgelegt werden, z.B. so einzelne Einschränkungen über technische Lösungen künftig zu vermeiden sind oder sich über weitere finanzielle Vorteile letztlich rechtfertigen lassen.

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In diesem Zusammenhang ersuchen wir Sie – als Hauptansprechpartner Ihres Unternehmens – um Ihre konkrete Auftragserteilung.

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